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Karlsruher Schloss

Vor 300 Jahren war die Fläche, auf der sich heute die drittgrößte Stadt Baden-Württembergs befindet, überwiegend unbebaut.
Erst 1715 wurde die Stadtgründung durch eine Vision des Markgrafen Karl-Wilhelm angestoßen. Nachdem seine letzte Residenz, die Karlsburg in Durlach 1689 im Pfälzischen Erbfolgekrieg zerstört wurde, entschloss sich Karl-Wilhelm nach dem Vorbild des französischen Sonnenkönigs Ludwig VXIV eine sonnenförmig aufgebaute Stadt zu erbauen in deren Zentrum sein neues Schloss liegen sollte und deren Straßen wie Sonnenstrahlen von Zentrum aus in alle Himmelsrichtungen ausgerichtet wären.
Vom Schlossturm aus kann man noch heute alle 32 "Strahlen" überblicken.
1718 wurde der erste Teil des Schlosses vollendet - ein freistehender, achteckiger Turm im Zentrum der Anlage, dem weitere Gebäudeanlagen folgten. Aufgrund der Verwendung minderwertiger Baumaterialien musste das Schloss jedoch schon nach einem halben Jhd. renoviert und umgebaut werden und bekam unter der Herrschaft Karl Wilhelms seine heutige Gestalt, die nach der Zerstörung des Schlosses im 2. WK rekonstruiert wurde.
Seit 1921 ist das Karlsruher Schloss jetzt Sitz des Badischen Landesmuseums in dem man kulturreiche Sammlungen aus der Ur- und Frühgeschichte über das Mittelalter bis hin ins 20. Jahrhundert bewundern kann.
Und auch der zwischen 1731 und 1746 im französischen Barockstil angelegte Schlossgarten lädt zum Verweilen oder Spazieren ein.


Bilder

Karlsruher Schloss Bildnachweis: Mit freundlicher Genehmigung der KTG Karlsruhe Tourismus GmbH
Bild: Mit freundlicher Genehmigung der KTG Karlsruhe Tourismus GmbH
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Karlsruher Schloss
Schlossbezirk 10
76131 Karlsruhe
> Karlsruher Schloss bei Wikipedia
Karlsruhe liegt in der oberrheinischen Tiefebene an den kleinen Flüssen Alb und Pfinz sowie am Rhein und grenzt an die Ausläufe des Schwarzwalds