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Der Grenzweg zum Kniebis (900 m)

Als aus Zollern, Württemberg und Baden das Bundesland Baden-Württemberg entstand, war die badisch-württembergische Grenze zwischen Zwieselberg und dem Kniebis bereits über 100 Jahre alt.
Doch sie reicht mit wechselnden Eigentümern weit in das 13. Jh. hinein.
Zähringer, Fürstenberger, die Württemberger Herzöge, die Klöster in Rippoldsau, Alpirsbach oder Kniebis, das Straßburger Bistum – der Grenzweg ist voller Geschichten.

Dabei führt er zudem über knapp 8 km durch völlige Waldeinsamkeit, nur unterbrochen von einigen grandiosen Ausblicken. Als Einstieg wählten wir den Mittelweg vom Freudenstädter Zentrum über die Agnesruhe, den Fliegerstein und das Tal der Kl. Kinzig hinauf zum Zwieselberg.

Insbesondere der Grenzweg ist nicht ganz ohne Tücken. Zum Teil ist der Pfad stark verwurzelt, gelegentlich helfen kleine Holzstämme beim Queren von Naßstellen. Sie können nach langer Regenperiode auch sehr sumpfig sein. Wählen Sie daher unbedingt knöchelhohe, verwindungssteife Wanderschuhe, wie man sie im alpinen Bereich einsetzt.
Teleskopstöcke können hilfreich sein. Einkehr besteht in Zwieselberg, bei Freudenstadt und in Kniebis. Ein Tourenrucksack reicht daher aus. Witterungsbedingte und jahreszeitlich angemessene Bekleidung und Ausrüstung setzen wir im übrigen voraus.

Streckenbeschreibung
Wir starten an der Tourist-Information in der Mitte des Marktplatzes. Die B 28 überquerend, gelangen wir der roten Raute des Mittelwegs folgend vorbei an den sehenswerten Wasserspielen auf Deutschlands größtem Marktplatz. Wir wandern rechts des Westturms der Stadtkirche (1608, tgl. geöffnet, sehenswerte Winkelhakenkirche) 300 m zwischen den 5 Häuserzeilen hindurch, queren nacheinander die Schickhardt-, Alfred-, Gärtner- und Rappenstraße. Von der Rappenstraße führt der Wölperwiesenweg halblinks talwärts.

Links bergansteigend zur Straßburger Straße (Sehenswürdigkeit: Historisches Besucherbergwerk Freudenstadt, 07441/864730).
Wir folgen stadtauswärts der Markierung (rote Raute mit weißem Strich) des Mittelweges und kommen an die Fußgängerbrücke, über die wir die B 28 queren und tauchen am Ende am Wanderparkplatz Teuchelwald (Bässler Brücke) in den Wald ein.
Schon bald ist vom Straßenlärm nichts mehr zu hören.
Auf dem Mittelweg (Hartranftweg) geht es am Waldcafé (Mo Ruhetag, Tel. 07441/6222) vorbei. Über die Agnesruhe (Rasthütte) folgen wir rechts dem Waldgeschichtspfad und erreichen über Eiserne Hand die Kreisstraße.

Vorbei an Schwenke und Fliegerstein führt ein Forstweg in halber Höhe Richtung Zwieselberg. Nach ca. 1 km taucht ein schmaler, steiler Pfad am Finsterteich links hinab ins Tal der Kleinen Kinzig zum Frauenteich.
An der Kinziglehütte (720 m) erreichen wir die Kleine Kinzig.
Wir queren die Kinziglebrücke und steigen auf schmalem Pfad (Staig, Pfaffenwald) bergan. Mit Markierung Mittelweg erreichen wir Zwieselberg an der Fahrstraße beim Hotel Hirsch.

Die Kreisstraße überqueren und mit der blauen Markierung bergan zum Einstieg in den Grenzweg. Einmal leitet eine Markierung am Zwieselberger Eck wieder nach Freudenstadt. Im Abstand von ca. 100 m stehen alte Grenzsteine mit teils gut erhaltenen Wappen. An der Buchwaldhöhe (885 m) haben wir die Möglichkeit einen Abstecher (500 m) zur Hahnenhütte mit herrlicher Aussicht zu machen. Weiter auf dem Grenzweg Richtung Kniebis.
Am Auerhahnköpfle erreichen wir einen Forstweg. Ein herrlicher, gut erhaltener, großer Wappenstein kündet von den Fürstenbergern, von Herzog Eberhard zu Württemberg. Nach 50 Metern zweigt der Grenzweg wieder rechts ab.
Wir erreichen den Abzweig des Kniebiser Heimatpfades (Mooswiese) und folgen diesem bis zum Grillplatz mit Rastanlage(Abendwieshütte).

Wir folgen weiter dem liebevoll angelegten Heimatpfad, u. a. an einem lichten Waldsaum mit Blick auf eine herrliche Bergwiese entlang und queren auf der Fußgängerbrücke die B 28. Der Heimatpfad leitet in Serpentinen hinunter zum alten Kniebiser Kloster.
Dort befindet sich auch die Haltestelle bei Kniebis-Dorf, von der wir stündlich nach Freudenstadt zurückfahren können.


Die Tour startet bei der Tourist-Information in Freudenstadt

Länge: 18 km
Höhenmeter: 420 m
Höhenlage von/bis: 730 - 900 m




Der Grenzweg zum Kniebis
Im Herzen des Schwarzwaldes liegt die im Jahre 1599 gegründete Tourismusstadt Freudenstadt

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